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Negombo

Negombo Strand Auslegerboot


Negombo, Badeurlaub und Ausgangspunkt für Rundreisen

Negombo liegt etwa 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Colombo. Durch die Nähe zum internationalen Flughafen ist die Stadt mit seinen knapp 150.000 Einwohnern ein guter Ausgangspunkt um von hier aus eine Rundreise durch Sri Lanka in Teilabschnitten zu machen. Der Strand ist schön und zum Relaxen gut geeignet.
Auch das Hotelangebot in Negombo reicht vom einfachen Guesthouse bis hin zum guten All-Inclusive-Hotel. Je weiter nördlich man sucht, desto  besser und schöner sind die Strände. Auch die teureren Hotels und Resorts haben sich hier in Negombo niedergelassen.
Das Touristenviertel ist sehr sauber und hat auch ein gutes Angebot an verschiedenen Restaurants mit ausgezeichneter Auswahl.
Natürlich ist Fisch die Delikatesse - fangfrisch und super zubereitet.

Etliche kleine Reiseagenturen bieten hier ihre Dienste an. Man kann bequem Ein-, Zwei- oder auch Dreitagestouren buchen und Negombo als zentrale Stelle benutzen. So muss man während einer Sri Lanka Rundreise nicht dauernd aus dem Koffer leben.

Negombo Strand
Strandhotel Negombo


Früher war Negombo nur ein kleines Fischerdorf. Hat sich aber inzwischen durch Handel, Industrie und den bedeutenden Fischereihafen zur fünftgrößten Stadt Sri Lankas gemausert.
Negombo ist also relativ unabhängig vom Tourismus, wobei der Fremdenverkehr für ungelernte Arbeitskräfte zusätzliche Arbeitsstellen bietet.
In den frühen 70er Jahres gegann der touristische Aufschwung. Der wunderschöne breite Sandstrand bietet ausreichend Platz und Möglichkeiten für verschiedene Wassersportarten. Inzwischen gibt es an der Westküste Sri Lankas südlich von Colombo weitere sehr schöne Strandabschnitte, die die Touristen in dieses wunderschöne Land für ein paar Wochen Erholung locken.

Strand Negombo Sri Lanka Rundreise


Negombo "Klein Vatikan" oder auch "Klein Rom" genannt.

Negombo und Umgebung hat die höchste Dichte an katholischen Kirchen in ganz Sri Lanka. Viele aktive Kirchen und Marienschreine sind in den Straßen zu sehen. 75% der Bevölkerung sind hier Christen und führen ein sehr aktives Gemeindeleben.
Negombo gehörte zu den ersten Gebieten, die von den Portugiesen am Anfang des 16. Jahrhunderts eingenommen worden sind. Die Versuche einer Christianisierung waren sehr erfolgreich.
Die Portugiesen waren die ersten Kolonialherren. Die Holländer und Engländer folgten.

Negombo St. Mary´s Kirche
Negombo St. Sebastians KIrche
Negombo Marienschrein


Die Kirchengemeinden in Negombo bieten Gottesdienste in verschiedenen Sprachen an.

So finden die Gottesdienste und christliche Früherziehung in der 1879 anglikanisch geweihten St. Stephen´s Church in vielfältiger Weise statt.

Es gibt Sonntagsschulen, Vorschulgottesdienste, christliche Jugendgruppen, Männer- und Frauentreffpunkte, vertiefte Bibelstudien sowie Gebetszusammenkünfte statt.

Dreisprachiger Gottesdienst findet jeweils am 1. am 3. und am 5. Sonntag des Monats statt.
Am 2. und am 4. Sonntag werden die Gottesdienste nacheinander auf tamilisch, englisch und singhalesisch gefeiert.

Auch in der christlichen Früherziehung ist man hier sehr aktiv. Jeden Sonntag vor dem Mittagessen sieht man hunderte von kleinen Kindern in den Kirchen und anschließend auf den Kirchenhöfen unter Aufsicht miteinander Spielen.

Negombo Saint Stephens Church
Negombo Saint Stephens Church
Negombo Fischmarkt


Der Fischmarkt von Colombo

Schon früh am Morgen ab 5.30 Uhr geht es hier laut und hektisch zu. Nichts für empfindliche Nasen ist der nördlich des hollandischen Forts gelegene Fischmarkt. Hier findet außer am Sonntag jeden Morgen einer der größten Fischmärkte von Sri Lanka statt.
Allerlei fangfrischer Fisch und diverse Meeresfrüchte werden feil geboten.

Am späten Vormittag ist dann schon alles vorbei, Die letzten Fische werden aufgeräumt und die Händler putzen ihre Stände für den Verkauf am nächsten Tag.

Genau genommen unterteilt sich der Fischmarkt von Negombo in 2 Teile. Einer ist der Markt für die üblichen Fische, auf einem anderen werden speziell große Fische wie Rochen und Haie und sogar Thunfische angeboten.
Wer sich die Zeit nimmt wird Zeuge der lautstarken und leidenschaftlichen Verhandlungen zwischen den Verkaüfern und den Käufern dieser Delikatessen, welche meist noch am selben Tag an den Tischen der Hotels und Resaurants fangfrisch auf den Tellern landen.

Fischmarkt Negombo
Fischmarkt morgens in Colombo
Negombo Fischmarkt Thunfisch
Negombo grosser Fischmarkt
Negombo Fischmarkt
Negombo Fischmarkt
Hindu Tempel in Negombo


Hindu Tempel in Negombo

Nachdem dreiviertel der Bevölkerung in Sri Lanka buddhistische Singhalesen sind, so stellen die srilankischen Tamilen als Hindus mit ca. 12% die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe.
Diese wohnen hauptsächlich im Norden des Landes in und um die Stadt Jaffna. Weiterhin gehören zu den Hindus die indischen Tamilen, die im Hochland Sri Lankas sesshaft sind. Sie stellen ca. 5% der Einwohner des Inselstaates.

Auch hier in Negombo gibt es kleine aber durchaus sehenswerte Hindu-Tempel. Zu erkunden gibt es hier den Kali Amman-Tempel, den Ganapahti-Tempel, den Muththumari Amman-Tempel und den wunderschön angelegten Karumari-Amman-Tempel.

Auch des Innere der Tempel ist farbenreich ausgestattet und die Priester sind meist auch ziemlich tolerant wenn es um Foto oder Filmaufnahmen geht. Es gehört natürlich zum guten Ton vorher um Erlaubnis zu fragen.

Negombo Hindutempel Gottheiten
Hindu Tempel Negombo
Negombo Holländisches Fort


Das Holländische Fort und der Zimtkanal

Das alte Hollöndische Fort aus der Kolonialzeit liegt an an der Nordspitze der Lagune von Negombo. Leider sind ausser einem Turm und einigen verfallenen Mauern vom ursprünglichen Gebäude aus dem Jahr 1678 nicht mehr viel zu sehen.
Innerhalb der alten Mauern befindet sich heute ein Gefängnis. Um die 2.000 Gefangene sitzen hier in ihren Zellen ein.

Der Dutch Canal oder Zimtkanal

Dieser über 120 Kilometer extrem lange Kanal verbindet Colombo mit dem weiter nördlich gelegenen Puttalam. In Negombo schmiegen sich malerisch Häuser entlang des Gewässers. Gerade bei Sonnenuntergang entfaltet sich hier eine beinahe romantische Atmosphäre.
Gebaut wurde der Zimtkanal zur Kontrolle des sehr gewinnbringenden Zimthandels. Außerdem war er eine wichtige Versogungsroute der holländischen Kolonialherren.

Dutch Canal Negombo
Zimtkanal Negombo
Laguna Negombo
Negombo Angurukaramulla Tempel


Der Angurukaramulla Tempel in Negombo

Der Angurukaramulla Tempel ist wahrscheinlich das Highlight während einer Stadtrundfahrt von Negombo anlässlich einer Rundreise durch Sri Lanka. Schon die große Buddhafigur vor dem Tempel und der Eingang in Form eines Mauls sind schon beeindruckend.

Er ist der größte Theravada-Buddhisten-Tempel in der Stadt und ist weit über Negombo hinaus bekannt für seine farbenfrhen Gemälde und Figuren und seinen über 6 Meter langen liegenden Buddha.

Die Malereien zeigen unter anderem Könige und andere hohe Würdenträger bei verschiedenen Tempeldiensten.
Der Angurukaramulla Tempel heißt ursprünglich Bodhirajarama Maha Viharaya und ist das für Buddhisten das religiöse Zentrum im Umkreis von Negombo.


Buddha Angurukaramulla Tempel
Angurukaramulla Tempel Negombo
Figuren im Angurukaramulla Tempel Negombo
Figurenfruppe Angurukaramulla Tempel
Angurukaramulla Tempel Wandgemälde
Angurukaramulla Tempel Biler Buddha


Im Inneren des Angurukaramulla Tempels befinden sich filligrane Skulpturen und Gemälde aus dem Leben Buddhas under Jatake Geschichte sowie lebensgroße Abbildungen von singhalesischen Königen, die hier im Tempel dienten.
Deshalb ist dieser Tempel. in welchem sich auch eine Tempelschule befindet, auch heute noch ein wichtiges Pilgerziel für srilankische Buddhisten.

Weitere buddhistische Tempel und Pilgerorte in Negombo sind der Abhayasekararamaya-Tempel und der Asapuwa-Tempel.


Negombo Angurukaramulla Tempel
Negombo Angurukaramulla Tempel
Negombo Angurukaramulla Tempel Buddha
Angurukaramulla Tempel Portrait
Buddha mit Gruppe von Gläubigen


Der Eintritt in den Tempel ist kostenlos. Man wird meistens von deutschsprachigen Führern durch den Tempel begleitet, welche einem alles erklären und auch gern Fragen beantworten.
Es klingt nicht nur nach auswendig gelerntem Tourismuseinerlei sondern nach motivierter Weitergabe buddhistischer Geschichte und Religion.
Am Ende der Führung freut der Tempel sich über eine kleine Spende und man kann sich in das Gästebuch eintragen.

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