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Dambulla

Dambulla Goldenen Dagoba


Dambulla ist eines der absoluten Höhenpunkte einer Rundreise durch Sri Lanka.

150 Kílometer nordöstlich von Colombo erreichen wir Dambulla. In der Gegend um Dambullla, eine Stadt mit fast 70.000 Einwohnern, wurden über 80 Höhlen mit Tempeln entdeckt. Es ist ein sehr schwerer Aufstieg von der goldenen Dagoba am Strassenrand, am Goldenen Buddha vorbei bis hin zum Eingang zu den 5 Höhlentempeln von Dambulla.

Was einen dann aber erwartet verschlägt einem wirklich die Sprache. 153 Buddha-Statuen, 3 Königsstatuen und vier Statuen der hinduistischen Götter Ganesh und Vishnu sind auf über 2.100 Quadratmetern Höhlenfläche zu bewundern.
Historische Berühmtheit erhielt Dambulla als Zufluchtsort für König Valagamba (
Vattagamini Abhaya 103 v. Chr. und 89 bis 77 v. Chr.), als er von den Mönchen hier Schutz vor den indischen Invasoren erhielt, als diese Anuradhapura eroberten. Er lebte hier für 14 Jahre und baute nach der Rückkehr auf seinen Thron zum Dank einen großen Tempel.

Dambulla Goldener Tempel und Buddha
Goldener Tempel Dambulla
Dambulla Goldener Tempel Museum
Dambulla Höhlentempel


Die gesamte Höhlenanlage von Dambulla liegt auf einem 350 Meter hohen Bergrücken an dessem Fuß sich ein modernes buddhistisches Kloster befindet.

Am Fuß der Anlage befindet sich der im ersten Moment bizarr wirkende Goldene Tempel, der von einem 30 Meter hoher goldfarbenen goldene Buddha gekrönt wird. Durch das Maul eines riegen Löwens gelangt man in das budhistische Museum des Goldenen Tempels. Auf der rechten Seite sieht man über einem steineren Tempelelefanten eine Gruppe von Mönchen den Berg in Reih und Glied mit Opferschalen hinaufpilgern.
Die urprüngliche Klosteranlage stammt aus dem 1. Jahrhundert vor Chr. und seit ist dem, also seit 22 Jahrhunderten ununterbrochen von buddhistischen Mönchen bewohnt.


Die eigentliche Höhlenanlage besteht aus insgesamt fünf Grotten, die man nacheinander durch fünf getrennte Eingänge besuchen kann. Im Inneren ist das fotografieren erlaubt. Aus Rücksicht auf die alten Malereien und Statuen sollte jedoch auf die Verwendung von Blitzlicht tunlichst verzichtet werden.
Die erste Höhlen ist die Devaraja Viharaya oder der "Tempel des Herrn oder des Königs der Götter". Dominierende gestalt ist hier der liegende Buddha.
Die zweite Höhle ist die Maharaja Viharaya oder "Tempel des großen Königs" mit über 60 Statuen.
Die dritte Höhle ist die Maha Aluth Viharaya oder "Der große neue Tempel" der von
König Kirti Sri Rajasinha (1747-1782 n. Chr.) gestiftet wurde.
Die vierte Höhle ist die Pachima Viharaya oder "Die Höhle des westlichen Tempels". Hier sind besonders bunt bemalte Statuten zu sehen.
Die fünfte Höhle ist die Deveni Aluth Viharaya oder "Der zweite neue Tempel". Sie ist die jüngste und kleinste Höhle.


Goldener Tempel Dambulla
Dambulla  Devaraja Viharaya


Die erste Höhle Devaraja Viharaya - Die Höhle des göttlichen Königs.

Diesen ersten Felsentempel erreicht man gleich nach dem Haupteingang auf der rechten Seite.
Die alles überragende Skulptur in diesem Felsentempel ist die aus dem Stein gehauene 14 Meter lang Figur des schlafenden Budddhas.
Er soll hier in der
Parinirvana Position oder das endgültige Ablebens dargestellt sein.

Die Höhle enthält noch fünf weitere Bilder. Eines davon zeigt den Lieblingsschüler von Buddha Arahat Ananda, der den Tod seines Meisters beweint.

Die Wandmalereien sind in dieser Höhle durch seine Enge nicht sonderlich gut zu erkennen, zumal der liegende Buddha gefühlte 75% des Inneraums ausfüllt.

Am nördlichen Ende, gegenüber des Hauptbildes befindet sich eine Statue von Vishnu.
Leider ist der kleine Raum dahinter mit zahlreichen weiteren Malereien verschlossen.

 Devaraja Viharaya Dambulla Buddha liegend
Dambulla  Devaraja Viharaya


Die zweite Höhle Devaraja Maharaja Viharaya - Der Tempel des großen Königs.

Wenn man diesen Felsentempel betritt mag man kaum glauben, was für einen Anblick sich hier bieten. Man erschlagen von der Größe, der Pracht und der Vielzahl der Figuren und Malereien.
Mit den Ausmaßen von fast 40 Metern Länge, fast 25 Metern Tiefe und einer Höhe von 7 Metern ist diese Höhle die größte des ganzen Komplexes. Allein dieser Anblick lässt einen die Mühen einer Rundreise durch Sri Lanka vergessen.
60 fast lebensgroße Buddha-Statuen, Hindugötter und aufwendigste Wand- sowie Deckenmalereien sind hier zu bestaunen.
Benannt ist die Höhle nach König
Valagamba. Eine Statue von ihm ist gleich auf der linken Seite zu sehen, und König Nissankamalla. Seine Statue befindet sich weiter im Innenraum der Höhle.

Maharaja Viharaya Buddhastatuen
Maharaja Viharaya von Dambulla
Maharaja Viharaya Höhle von Dambulla
Dambulla  Maharaja Viharaya Felsentempe
 Maharaja Viharaya von Dambulla


Als einziger hat der Maharaja Viharaya im Inneren eine Stupa.

Auf der rechten Seite der Haupteingang befindet sich eine Stupa, ders breiter kreisförmige Sockel ist mit vier Buddhafiguren verziert ist. Jeder sitzt auf einer einer Kobra. Weitere
Statuen zeigen die Götter Saman, Upulvan, Maithree und Natha.
Dieser Felsentempel ist der größte und attraktivste des ganzen Komplexes von Dambulla. Allein die großen Anzahl von Buddha-Statuen in sitzenden, liegenden und stehenden Haltung ist einmalig auf der ganzen Welt.
In diese Höhle sind insgesmat 53 Buddhastatuen in verschiedenen Mudras (Körperhaltungen) zu sehen.
Diese sehr dunkle und auch nur schwach beleuchteten Höhle hat ihren eigenen einzigartigen charakteristischen Charme. Man findet eine innere Ruhe wie in kaum einem anderen buddhistischen Tempelgebäude.
Die Felsmalereien zeigen frühe buddhistischen Ereignisse.
Viele Tausende Wandmalereien sind auf die Felsen und auf die Decke aufgebracht worden. Alle mit einzigartigem Design und eindrucksvolen Farben.

Dagoba Maharaja Viharaya von Dambulla


An der Decke links vom Eingang  sieht Bilder von verschiedenen Dagobas auf Sri Lanka und andere heilige Orte.

Weiterhin auch Szenen aus dem Leben Buddhas. Ein schönes Detail ist die Abbildung eines kleinen weißen Elefanten. Dieser erschien Buddhas Mutter in einem Traum während ihrer Schwangerschaft. Es ist ein Symbol für die seltenen und außergewöhnlichen Qualitäten ihrer zukünftigen Kindes.
Weiter wichtigsten Themen der Deckengemälde sind:
- Prinz Siddhartha verläßt seinen Heimatort.
- Prinz Siddhartha zeigt sein Können im Bogenschießen.
- Prinz Siddhartha verläßt seine Heimat um auf die Suche nach der Wahrheit gehen.
- Kampf des Monsters Mara mit seiner Armee - das Böse, greift Buddha an.

Ein interessantes Besonderheit ist eine Auffangschale auf der rechten Seite der Höhle. Egal wir heiß es ist oder ab sogar eine Dürre herrscht. Das Wasser, das hier von der Decke tropft versiegt nie. Es ist heilig und wird für Rituale benutzt.


Maharaja-Viharaya Felsenhöhle von Dambulla
Buddha  Maharaja Viharaya Dambulla
 Buddha-Statuen Dambulla
Felsentempel von Dambulla
Maha Aluth Viharaya Grotte von Dambulla


Die dritte Höhle Maha Aluth Viharaya - "
Der große neue Tempel"

Ursprünglich war diese Höhle wohl ein Lagerraum. Als Felsentempel wurde diese dann von dem Kandy-König Kirti Sri Rajasinha (1747-1782 n. Chr.) gestiftet, der sich auch selber mit einer Statue in der Felsengrotte verewigen ließ.
Sie ist die zweitgrößte Höhle des Felsenkomplex von Dambulla und ist nur durch eine gemauerte Wand von der zweiten Höhle, der großen Maharaja Viharaya getrennt.

Die Maha Aluth Viharaya Höhle hat zwei Ein- bzw. Ausgänge und erinnert in ihrer Form an ein großes Zelt. Die Statue von König Kirti Sri Rajasinha befindet sich gleich am Eingang auf der rechten Seite.
Die zentrale Figur ist der sitzende Buddha im Zentrum der Höhle. Insgesamt befinden sich in der Höhle über fünfzig sitzende und  7 zum Teil überlebensgroße stehende Buddhas.

Besondere Aufmerksamkeit verdient noch ein ca. 10 Meter lange liegende Buddhafigur. Der Kopf ruht auf der rechten Hand gestützt auf einem wunderschön ausgearbeiteten Kissen. Der Gesichtsausdruck ist faszinierend, voll von Ruhe und freundlicher Ausgeglichenheit.

 Aluth Viharaya in Dambulla
Liegender Buddha  Aluth Viharaya von Dambulla
Stehende Buddhas in der  Aluth Viharaya von Dambulla
 Aluth Viharaya von Dambulla


Die Pachima Viharaya oder "Die Höhle des westlichen Tempels"
Dies ist der vierte Felsentempel von Dambulla.

Die dritte Felsengrotte war einst Lagerraum bevor diese zu einem Felsentempel wurde. So war auch die Höhle des westlichen Tempels ursprünglich ein Lagerraum für die davorstehenden Höhlentempel.

In der Mitte dieses kleinen Höhlentempels befindet sich eine kleine Dagoba. Diebe versuchten diese zu öffnen, weil sie glaubten den Schmuck von Königin Somawathie hier zu finden. Ein Riss an der Seite ist heute noch zu sehen.
Die Buddhas sind in der
klassischen Haltung der Meditation, der Dhyana Mudra dargestellt.

Die Höhle besticht ansonsten durch ihre schön bemalten Buddhas und den reichlich dekorierten Wänden. Die meisten von ihnen wurden am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts renoviert und neu bemalt.


Pachima Viharaya Felssengrotte von Dambulla
Buddha in der Pachima Viharaya Felssengrotte von Dambulla
 Deveni Aluth Viharaya in Dambulla


Die Deveni Aluth Viharaya oder "Der zweite neue Tempel"

ist die fünfte, jüngste und zugleich kleinste kleinste Höhle. Auch sie war ursprünglich nur ein Lagerraum und wurde im Zuge der Renovierung der vierten Höhle von Dambulla um 1915 mit Baddhastatuen und Wandmalerein ausgeschmückt.

Im Gegensatz zu den anderen Höhlen sind hier die Figuren nicht aus Stein gehauen sondern bestehen aus Backstein und Gips.

Die zentrale Figur ist ein liegender Buddha. Hinter seinen Füßen ist Bildnisse von Vishnu, Kataragama und einem Pfau zu sehen.

Um einen Eindruck von den großartigen handwerklichen Leistungen zu bekommen empfiehlt es sich durchaus die Höhlentempel von Dambulla in umgekehrter Reihenfolge zu besichtigen.
Denn gerade chronologisch in der Zeit rückwärts zu gehen bietet einen besonderen Reiz und verlangt einem die uneingeschränkte Bewunderung für diese einmaligen Kunstschätze ab.

Ligender Buddha in der Deveni Aluth Viharaya
 Deveni Aluth Viharaya in Dambulla

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